Geschichte des Vereins
KK-Schützenverein von 1965 Eime-Dunsen e.V.

Der erste Schützenverein in Eime wurde 1928 gegründet, musste sich jedoch 1939 auflösen und wurde nach dem 2. Weltkrieg nicht wieder ins Leben gerufen. Eine Wiedergründung war nicht möglich, weil dafür die amtlichen rechtlichen Unterlagen fehlten.

Am 10. Januar 1965 fanden sich junge Männer aus Eime zusammen, um die alte Schützentradition wieder aufleben zu lassen. Elf Männer gründeten den Kleinkaliber-Schützenverein Eime-Dunsen.
(KKS-)Gründer waren Sigfried Aschmann, Hans-Georg Blinne, Wolfgang Darsow, Friedhelm Hecht, Hans-Georg Schneider, Erich Kunte, Horst Papendorf, Karl-Heinz Siede, Günter Schwarze, Alwin Steinberner und Hans-Joachim Warmuth.

Am 24. Januar 1965 wurde die erste Jahreshauptversammlung im Gasthaus Schneider durchgeführt und der Verein startete mit 22 Mitglieder.
Als 1. Vorsitzender wurde Siegfried Aschmann gewählt. In den Anfangsjahren eines neuen Vereins eine Aufgabe, die viel Arbeit erforderte. Man freute sich das einige alte Schützenbrüder aus dem Vorkriegsverein, und zwar Georg Schneider sen., Ernst Knobloch, Bernhard Kasper und Rudolf Treuholz in den neuen Verein Mitglieder wurden.
Rudolf Treuholz hatte die alte Königskette (die von Georg Schneider sen. 1930 gestiftete wurde) über den Krieg hinweggerettet und übergab dieses wertvolle Stück zur Freude aller dem jungen Verein. In der Schützenklasse wird diese noch heute ausgeschossen und getragen.

Der alte Schießstand auf dem Grundstück der Familie Schneider musste nach neusten Gesichtspunkten ausgebaut werden, Herbert Menschke vom Nachbarverein Esbeck, half dem Verein mit Rat und Tat einen Schießbetrieb auszubauen, der den Anforderungen und Richtlinien des Deutschen Schützenbundes gerecht wurde.

(Foto: O. Beer)
Pfingsten 1965 war es dann so weit. Auf der neuen Anlage konnte der erste Schuss mit dem Luftgewehr abgegeben werden.

Bereits zwei Jahre später konnte die 50m-Kleinkaliber-Anlage in Betrieb genommen werden.

Anlässlich unseres fünfjährigem Bestehens wurde ein großes Schützenfest mit Fahnenweihe gefeiert. Zugleich war es auch das letzte Schützenfest, was auf dem Schützenplatz gefeiert wurde.

Da die Mitgliederzahl immer größer wurde, mussten wir unsere Schießanlage vergrößern. Das komplette Gebäude wurde auf 12 Meter verlängert und überdacht. Somit konnten wir mit sieben Schützen und Schützinnen gleichzeitig schießen und waren keinen Witterungen mehr ausgesetzt.

1979/80 wurde es Zeit, dass die Sanitäranlagen in Angriff genommen wurden. Es wurden Wasser- und Abflussleitungen verlegt. Das Ausschachten machte bei der Bodenbeschaffenheit viel Arbeit.

(Foto: O. Beer)
Bisher hatten wir eine Scheibenwechselanlage, wo mit dem Fernrohr jeder Schuss ausgewertet wurde. Daher entschlossen wir uns für einen Seilzugbetrieb, um die Scheiben, die man dann nach vorne fahren konnte, besser auszuwerten. Der Umbau wurde mit den Jugendlichen zusammen durchgeführt. Nach der Einweihung wurde eine Scheibe ausgeschossen, wo alle Teilnehmer aufgeführt sind (Foto).

(Foto: W. Metzger)
1985 wurde das 20-jährige Jubiläum in der Merzweckhalle gefeiert.

(Foto: O. Beer)
Der Anfang wurde durch die Königin und den König gemacht. Anstatt eine Runde für den ganzen Verein auszugeben, spendeten sie das Geld für zwei elektrische Zuganlagen. Hiermit waren alle Anwesenden einverstanden. Fünf weitere Sponsoren konnten gefunden werden und die Anlage war hierdurch komplett umgerüstet.

(Foto: W. Metzger)
Unsere alten Ölöfen sollten durch eine neue Heizung ersetzt werden. Hierbei haben wir uns für eine Elektro-Heizung entschieden. Gleichzeitig sollte das Gebäude aber auch renoviert und isoliert werden. Die Außen-Isolierung wurde an einen Dachdecker vergeben und die Innenarbeiten wurden in Eigenleistung renoviert.

Nachdem der Besitzer, Georg Schneider, verstorben war, kauften wir das Grundstück der Familie Schneider ab. Danach konnten wir auf dem Grundstück unser gesamtes Schützenhaus erweitern.

(Foto: W. Ripke)
Der neue Aufgang zum Schützenhaus wird durch Eigenleistung mit Verbundsteinpflaster neu angelegt.

(Foto: W. Ripke)
Um im Sommer auch mal draußen zu sitzen, haben wir uns eine Sitzecke angelegt.
Da die Stromkosten extrem gestiegen sind und wir ein Angebot über kostenlosen Anschluss für Gasheizung bekommen hatten, entschloss sich der Vorstand, auf Gasheizung umzustellen.

(Foto: foto meyer, Gronau (Leine))
Das Jubiläum wurde mit unserem Patenverein Langholzen ausgiebig im Landgasthof Knoche gefeiert.

(Foto: O. Beer)
Die Digitalisierung geht auch an dem Schießsport nicht vorbei und es muss immer vieles erneuert werden. So haben wir uns entschlossen, unsere KK-Anlage auf Meyton umzurüsten.

(Foto: W. Ripke)
Im Jahr 2020 wurde die neue Kategorie und Möglichkeit des Kaisers sowie der Kaiserin beim jährlichen Königsschießen eingeführt. Anders als alle anderen Kategorien, wird diese nur alle fünf Jahre ausgeschossen. Die Möglichkeit haben dabei nur diejenigen, die mindestens einmal König oder Königin einer Altersklasse geworden sind.
Die erste Kaiserin ist Edith Mundt (Foto).

(Foto: T. Ripke)
Der Vorstand hat sich dazu entschlossen, die neue Sportart Blasrohr bei uns im Verein aufzunehmen. Es wurden erste Equipments angeschafft, um die neue Sportart auszuprobieren.
