Entstehung der Bogensparte

(Quelle: Leine-Deister-Zeitung)
Im März 1985 wurde in der Jahreshauptversammlung der Beschluss gefasst, das Bogenschießen als neue Sportart im Verein als Sparte aufzunehmen. Am Anfang war es schwierig, einen geeigneten Platz zu finden. Zuerst der Sportplatz. Der wurde uns aber von den anderen sporttreibenden Vereinen streitig gemacht. Danach gingen wir auf die Laufbahn hinter der Schulsporthalle. Da die Sparte aber stetig wuchs und größer wurde, und auch Wettkämpfe anstanden, war die Schießanlage mit zwei Ständen zu klein. Es wurde nach einer Alternative gesucht, um auch 70 bzw. 90m schießen zu können.

Die damalige Schießsportleitung fand nach längerem Suchen einen geeigneten Platz neben dem Gartenrestaurant Heuer. Das Ackerland wurde dann auch von der Familie Heuer zur Verfügung gestellt. Im Jahr 1990 wurde ein Pachtvertrag geschlossen und die nötigen Baumaßnahmen konnten beginnen. Nachdem der Rasen eingesät und die Hecke als Abgrenzung gepflanzt war, stand dem Schießbetrieb nichts mehr im Weg. Zur Verschönerung wurden auch ein paar Bäume gepflanzt sowie Blumenrabatten angelegt. Der Bogenplatz im Mittelpunkt von Eime ist nachweislich einer der schönsten in Norddeutschland. Diese wird jedes Mal beim großen Pfingssturnier, wo sich über 100 Bogenschützen und -schützinnen aus verschiedenen Regionen einfinden, bestätigt.
Geschossen wird mit Blank-, Compound- oder Recurvebogen von 18m bis 70m je nach Klasse auf verschiedenen Scheibenauflagen. Im Bogenbereich gibt es keine Altersbegrenzung, so dass auch Kinder schon am Schießen teilnehmen können. Ein Bogen zählt als Sportgerät und nicht als Waffe.

Das Pfingstturnier wurde sehr gut von den umliegenden Vereinen angenommen und erweiterte sich von Jahr zu Jahr.

(Foto: foto meyer, Gronau (Leine))
Das Jubiläum wurde mit unserem Patenverein Langholzen ausgiebig im Landgasthof Knoche gefeiert.
